Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

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Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. (Erich Kästner)

Dieses Zitat passt uns aktuell in zweifacher Hinsicht: Zum einen passt es zu unserem Kooperationspartner der Volkshochschule Bonn, weil diese im Bereich Bildung und Digitalisierung wirklich viel Gutes tut. Und was genau das ist, erklärt Dr. Ingrid Schöll, Direktorin der VHS in unserem Interview „3 Fragen an…“

Zum anderen tun wir – Ute und ich – auch wieder etwas Gutes: Wir starten am 10. März die zweite Verkaufswelle für unsere Tickets.

Hier nun das Interview mit Dr. Ingrid Schöll, der Direktorin der Volkshochschule Bonn:

Schriftzug Volkshochschule. Adult Education Center. Université populaire. Bonn.

Hat die zunehmende Digitalisierung Einfluss auf die Struktur und Organisation der Aufgaben und Arbeit einer Volkshochschule, hier insbesondere der VHS Bonn?

Ja klar hat sie das. Zum einen organisatorisch: Wir müssen stetig schauen, ob unsere Organisations- und Kommunikationsstruktur modernen Anforderungen gerecht wird. Das ist, wenn man beides, die analoge und die digitale Welt bedienen muss, nicht immer einfach. Allein die stetige Optimierung der Homepage bei gleichzeitigem Vorhalten eines gedruckten Programmheftes ist eine Herausforderung, die wir gerne meistern und die mit der Digitalisierung zunehmend an Relevanz gewinnt.

In Ihrem Artikel „(Keine) Zeit für Experimente. Beobachtungen zur Digitalisierung der Volkshochschulen“ beschreiben Sie, dass sich Kursbeschreibungen im Wording an jüngere, d. h. Social Media affine, Zielgruppen anpassen sollen. Wie und wo überall wirken sich durch die Digitalisierung veränderte Kommunikationsgewohnheiten auf die Arbeit der Volkshochschule(n) aus?

Wesentlich natürlich durch die Nutzung der sozialen Medien. Hier haben wir durch unser Bonner Netzwerk viel gelernt und wir sind auch dankbar, dass die Community uns durch viele Tipps und Anregungen geholfen hat und nach wie vor hilft, Social Media affiner zu werden. Das alles in einen ohnehin schon planungsvollen Alltag hineinzupacken, ist sicherlich nicht ganz einfach, aber es macht Spaß. Und es macht auch Spaß, wenn ich merke, welche Interaktion entsteht, wenn ich aus einer unserer Veranstaltung heraus twittere. Ich persönlich bin froh, dass ich da nach und nach – zwar immer noch nicht perfekt aber mit ersten Anfängen – hineingewachsen bin. Beim „Wording“ lernen wir auch noch dazu, unsere Dozenten bringen Barcamps, Socialbars, Labs und Hackathons ins Haus. Das ist eine ebenfalls spannende Entwicklung, die wir gemeinsam mit der digitalen Community realisieren können.

Können Sie für die VHS Bonn die vielen aktuellen Entwicklungen der jungen Digitalszene für Ihre Arbeit z. B. auch im pädagogischen Bereich positiv nutzen, oder wirken diese sich eher negativ aus?

Da sind wir sicherlich noch in den Anfängen. Mit den ICT4Kids haben wir einen ersten Versuch gestartet, in dem junge Kursleitende auf eine noch jüngere Klientel trafen. Das war Neuland für uns. Wir werden uns dem weiter öffnen, und hoffen, unser gutes Kooperationsnetz noch weiter ausbauen zu können. Vor allem aber benötigen wir – wie habe ich doch gleich getitelt – „Zeit für Experimente“.

Porträtfoto von Frau Ingrid Schöll
Dr. Ingrid Schöll, Direktorin der Volkshochschule Bonn

Der Deutschlandfunk hat in einer Sendung Campus & Karriere über die neue vhs.cloud berichtet.

In dem Beitrag kommen Amelie Wangrin von der VHS Köln und Dr. Ingrid Schöll, Leiterin der VHS Bonn, sowie die Kursleiterin Mona Grosche aus Bonn zu Wort.

Ein sehr hörenswertes Stück, das wir euch nicht vorenthalten wollen. Hier findet ihr den Beitrag als Text und als Audio: http://www.deutschlandfunk.de/oeffentliche-weiterbildung-volkshochschulen-werden-digitaler.680.de.html?dram:article_id=41186

 

Am 10. März starten wir die 2. Ticketwelle

Genau 50 Tage vor dem Literaturcamp Bonn starten wir die 2. Welle Tickets. Ab Mitternacht am 10. März schalten wir 50 Tickets zum Preis von 15 Euro frei. Für euer Geld bekommt ihr Einlass in eine einmalige Welt von Information, Diskussion und Vernetzung rund um Literatur. Und natürlich ist Essen und Trinken damit abgedeckt – wir denken dabei auch an alle, die vegetarisch oder vegan essen.

Darüber hinaus kann jeder von euch einen freiwilligen Aufschlag zur weiteren Unterstützung des Literaturcamp Bonn leisten. Herzlichen Dank im Voraus! Noch ein wichtiger Hinweis hierzu: Der freiwillige Aufschlag ist kein Ticket! Er ist wie er heißt: ein freiwilliger Aufschlag.

Der direkte Link zum Ticketshop ist https://ticket.bonn.digital/literaturcamp/litcampbn18/.

Lest euch dennoch die Ticket FAQ vor dem Kauf eines Tickets durch.

Wir freuen uns auf ein tolles Literaturcamp Bonn mit euch!

Euer Organisationsteam

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