„Digitale Kultur und Big Data“ in der Volkshochschule Bonn

Wir sind im Endspurt! In drei Tagen treffen wir uns in der Volkshochschule Bonn, im Haus der Bildung, zum ersten Literaturcamp Bonn. Wir haben heute, im letzten Newsletter vor dem 8.°April, Dr. Ingrid Schöll, die Direktorin der Volkshochschule Bonn im Interview. Nachdem alle unsere Sponsoren die Gelegenheit hatten, im Interview über sich und ihre Motivation zur Unterstützung des Literaturcamp zu sprechen, wollen wir jetzt unseren Kooperationspartner zu Wort kommen lassen.

Das Programm der Volkshochschule Bonn umfasst alle Lebensbereiche und dient der Kompetenzerweiterung, insbesondere in den Bereichen: politische Bildung, Familienbildung, Sprachen, berufsbezogene Weiterbildung, kulturelle Bildung, Gesundheit, kreatives Gestalten. Wenn pro Halbjahr das neue Programm erscheint, geht unmittelbar der Sturm auf die Kurse los. Es gibt acht verschiedene Fachbereiche in der VHS Bonn und diese bieten um die 1000 Kurse an.

Volkshochschulen sind entgegen der Bezeichnung keine „Hochschulen“, sondern stehen allen Menschen offen. Sie haben ein breites Angebot an Kursen, für „Jedermann“ und „Jederfrau“. Sie sind der Inbegriff der Erwachsenenbildung und ihre Geschichte geht weit zurück. Volkshochschulen stehen allen Interessierten offen und haben niedrigschwellige Angebote, um wirklich niemanden auszuschließen. Und genau aus diesem Grund war die Volkshochschule Bonn von Beginn an unser Wunsch-Kooperationspartner für das Literaturcamp Bonn.

 

3 Fragen an… Dr. Ingrid Schöll, Direktorin der Volkshochschule Bonn, unserem  Kooperationspartner

Logo der Volkshochschule Bonn

Frau Schöll, was sind heute die zentralen Aufgaben der Volkshochschule Bonn?

Die Volkshochschule ist das kommunale Weiterbildungszentrum der Stadt. Sie ist eine kommunale Pflichtaufgabe. Unser Angebot orientiert sich daher an den Vorgaben des Weiterbildungsgesetzes Nordrhein-Westfalen. Es ist aber auch ein Spiegelbild der lokalen Stärken. So haben wir einen spannenden Fachbereich „Politik, Wissenschaft und Internationales“, mit Semesterschwerpunktthemen, die sich an den Sustainable Development Goals (SDG) orientieren – an den Zielen für nachhaltige Entwicklung. Und wir haben einen erfolgreichen Fachbereich „Kunst und Kultur“, der mit fast allen größeren kulturellen Einrichtungen in Bonn kooperiert. In einer internationalen Stadt sind wir auch einem breiten Fremdsprachenangebot verpflichtet. Neben Englisch und den romanischen Sprachen bieten wir etwa 20 weitere Sprachen an; viele davon auf fortgeschrittenem Niveau. Näheres zu unserem Angebot unter http://vhs-bonn.de.

In diesem Semester bieten Sie eine Reihe an zu „Digitale Kultur und Big Data“. Was hat Sie dazu bewogen und wie ist die Resonanz?

Digitalisierung ist die Herausforderung für uns alle und über alle Generationen hinweg. Daher hat sich die Volkshochschule in die Initiative „Digitales Bonn“ eingebracht. Sie hat sich darüber hinaus mit vielen lokalen Initiativen vernetzt und hat sich zum Ziel gesetzt, die Herausforderungen des digitalen Wandels für den Einzelnen und die Gesellschaft zum Querschnittsthema der Zukunft zu machen. Jeder, der Ideen hat, ist aufgefordert, mitzugestalten. Das Schwerpunktthema dieses Semesters: Digitale Kultur und Big Data wird bestens angenommen, ist es doch gelungen, den Einfluss der Digitalisierung auf fast alle Lebensbereiche in unserem ca. 70 Veranstaltungen umfassenden Themenschwerpunkt abzubilden. Wir wollen auch künftig unseren Beitrag dazu leisten, den digitalen Wandel durch Bildung zu begleiten. Gestalten und Mitwirken in Zeiten „disruptiver Transformation“ erfordert Wissen und Kompetenz.

Sie sind Kooperationspartner des ersten Literaturcamps in Bonn und stellen uns Ihre Räume kostenlos zu Verfügung. Was hat Sie dazu motiviert?

Porträtfoto von Frau Ingrid Schöll

Dr. Ingrid Schöll, Direktorin der Volkshochschule Bonn

Gerne sind wir Kooperationspartner beim ersten Literaturcamp Bonn und dies im Wesentlichen aus zwei Gründen: Zum einen ist ein Barcamp ein relativ neues Format, das wir auch in der Volkshochschule einmal präsentieren wollen. Und zum anderen passt Literatur bestens zum Haus der Bildung. Neben der Volkshochschule sind auch die Bibliothek und das Literaturhaus in diesem wunderbaren Gebäude untergebracht. Daher haben wir uns doppelt gefreut, dass gerade die Literatur Thema des ersten Barcamps ist. Wir sind gespannt auf den kommenden Samstag und wünschen uns weitere Barcamps zu kreativen Themen. Neue, digital unterstützte Formate sind eine interessante Herausforderung für das Haus der Bildung.

 

 

Letzte organisatorische Hinweise

Wir haben letzte wichtige organisatorische Hinweise kompakt für euch zusammengestellt. Sie werden auch noch per Rundmail verschickt.

Bleibt uns noch zu wünschen: Bitte kommt gut an am Samstag! Wir freuen uns auf einen spannenden Tag!

Euer Organisations-Team

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